Karriere im Sportbusiness

Dein Weg in den Sport. Auch ohne Kontakte.

Wir bekommen viele Fragen von Menschen, die ins Sportbusiness wollen. Hier haben wir unsere ehrlichsten Antworten gesammelt: wer was macht, welche Jobs und Praktika es gibt, wie du ohne Erfahrung startest und worauf wir in Bewerbungen achten.

Die Landkarte

Wer macht was im Sportbusiness?

Sportmarketing ist mehr als der Job beim Lieblingsclub. Sechs Gruppen arbeiten zusammen, und überall gibt es spannende Einstiege.

01

Clubs, Ligen und Verbände

Die Rechtehalter. Sie besitzen die Rechte am Sport und verkaufen sie an Partner: Trikot, Bande, Hospitality, Content.

  • Partnermanagement
  • Vertrieb
  • Kommunikation
  • Ticketing
02

Vermarkter

Sie verkaufen Rechte im Auftrag von Clubs und Verbänden und bauen dafür Pakete für Marken.

  • Sales
  • Account Management
  • Projektleitung
03

Brands

Die Unternehmen, die Sponsoring einkaufen und für ihre Marke nutzen wollen.

  • Sponsoring-Management
  • Brand Marketing
  • Event
04

Agenturen

Sie beraten Marken oder Rechtehalter: von der Strategie über die Kreation bis zur Aktivierung am Spieltag.

  • Beratung
  • Strategie
  • Kreation
  • Projektmanagement
05

Medien und Plattformen

Sie bringen den Sport zu den Fans: TV, Streaming, Print, Online und Podcasts.

  • Redaktion
  • Produktion
  • Werbevermarktung
06

Creator und Communities

Athlet*innen, Creator und Fan-Szenen, denen Menschen folgen, und die immer öfter selbst zu Partnern werden.

  • Talent-Management
  • Social Media
  • Content
Berufsbilder

Was machen die eigentlich den ganzen Tag?

Jobtitel klingen oft ähnlich und bedeuten ganz Verschiedenes. Sechs Rollen, denen du im Sport häufig begegnest.

beim Club, Verband oder Vermarkter

Partnership Manager*in

Du betreust die Sponsoren eines Rechtehalters: Du sorgst dafür, dass alle vereinbarten Leistungen umgesetzt werden, entwickelst Aktivierungen und bereitest die Verlängerung vor.

Im Alltag
Mit Partnern sprechen, Spieltage planen, Reportings bauen, Ideen entwickeln
Was hilft
Organisationstalent, Kommunikationsstärke, Spaß am Spieltag
bei einer Marke

Sponsoring-Manager*in

Du steuerst das Sponsoring-Portfolio deiner Marke: Welche Rechte passen, was bringen sie und wie werden sie aktiviert? Du bist die Schnittstelle zu Rechtehaltern und Agenturen.

Im Alltag
Budgets planen, Verträge vorbereiten, Kampagnen abstimmen, Wirkung messen
Was hilft
Analytisches Denken, Markenverständnis, Verhandlungsgeschick
in einer Agentur

Account Manager*in

Du bist die erste Ansprechperson für Kund*innen und hältst Projekte zusammen: von der Idee über Zeitplan und Budget bis zur Umsetzung.

Im Alltag
Kund*innen-Termine, Projektpläne, Briefings, Abstimmungen mit dem Team
Was hilft
Struktur, Verbindlichkeit, Lust auf viele verschiedene Themen
in einer Agentur oder bei einer Marke

Strateg*in

Du findest heraus, was Zielgruppen bewegt und welche Geschichte eine Marke im Sport erzählen sollte. Du arbeitest mit Daten, Studien und Gesprächen.

Im Alltag
Research, Workshops, Konzepte, Präsentationen
Was hilft
Neugier, analytisches Denken, Gespür für Geschichten
überall

Content- und Social-Media-Manager*in

Du erzählst die Geschichten rund um den Sport: für Clubs, Marken oder Creator. Vom Konzept über den Dreh bis zum fertigen Post.

Im Alltag
Redaktionspläne, Drehs, Schnitt, Community-Management
Was hilft
Kreativität, Plattform-Wissen, Tempo
beim Club oder Vermarkter

Sales Manager*in

Du gewinnst neue Partner: Du findest passende Marken, entwickelst Angebote und führst Verhandlungen bis zur Unterschrift.

Im Alltag
Recherche, Erstgespräche, Angebote, Pitches
Was hilft
Überzeugungskraft, Ausdauer, Gespür für Bedürfnisse
Keine Erfahrung?

So sammelst du sie.

Die gute Nachricht: Erfahrung kannst du dir selbst verschaffen. Drei Wege, die wir allen empfehlen, die gerade anfangen.

Praktikum

Lerne den Alltag kennen.

Ein Praktikum ist der klassische Weg in den Sport. Du siehst, wie Projekte wirklich laufen, und baust dir dein erstes Netzwerk auf.

  • Bewirb dich früh: Gute Plätze sind schnell vergeben
  • Achte auf eine feste Ansprechperson und echte Aufgaben
  • Bleib nach dem Praktikum in Kontakt
Bei uns: Pflichtpraktika von vier bis sechs Monaten, vergütet. Zur Ausschreibung →
Ehrenamt

Hilf deinem Verein.

Fast jeder Verein sucht Menschen, die anpacken. Dort übernimmst du schnell Verantwortung, die du in einem Praktikum vielleicht noch nicht bekommst.

  • Social-Media-Kanäle des Vereins betreuen
  • Spieltage, Turniere oder Events mitorganisieren
  • Lokale Sponsoren betreuen oder neue gewinnen
Der Vorteil: Du hast echte Ergebnisse, über die du im Bewerbungsgespräch erzählen kannst.
Eigene Projekte

Fang einfach an.

Du brauchst keine Erlaubnis, um über Sport zu erzählen. Ein eigenes Projekt zeigt, dass du Ideen umsetzt und dranbleibst.

  • Starte einen Instagram- oder TikTok-Kanal zu deinem Sport
  • Schreib einen Newsletter oder nimm einen Podcast auf
  • Analysiere Sponsorings und teile deine Gedanken auf LinkedIn
Aus eigener Erfahrung: Daniels Weg begann in der eSports-Redaktion. Bis heute macht er eigene Projekte wie die Footballerei und den Chiefs-Podcast „Das Kingdom“.
Unsere Wege in den Sport

Es gibt keinen Standardweg.

Bei uns hat niemand den gleichen Lebenslauf. Was uns verbindet: Wir haben irgendwann einfach angefangen.

Giuseppe Cotrufo
Giuseppe Cotrufo · Chief Content Creator

Von der Bank über viele Umwege in den Sport

  1. Erst Bank, dann Sportjournalismus
  2. Redakteur für TV & Digital
  3. Social Media bei foodboom
  4. Social- und Content-Experte im Sport
  5. Gründer bei Hirsch auf Löwe

„Egal wie viele Umwege du schon hinter dir hast, mit echter Leidenschaft für den Sport bist du bei uns richtig.“

Matthias Dircks
Matthias Dircks · Chief People & Culture Officer

Vom Geschichtsstudium zur Content-Strategie

  1. Geschichtsstudium
  2. Redakteur in der Agentur
  3. Markenstratege für NIVEA
  4. Sport-Content-Stratege
  5. Gründer bei Hirsch auf Löwe
Benedikt Nießen
Benedikt Nießen · Chief Creative Strategist

Vom Sportjournalismus in die Kreation

  1. Erste Arbeit als freier Redakteur
  2. Entwicklung von Video-Konzepten
  3. Journalist bei VICE & watson
  4. Kreativer Formatentwickler im Sport
  5. Gründer bei Hirsch auf Löwe

„Groß denken, klein wird es von alleine!“

Katharina Bauer
Katharina Bauer · Duale Studentin

Vom Schulpraktikum zum dualen Studium im Sport

  1. Schulpraktika im Sport
  2. Erste Erfahrungen im Event-Business
  3. Duale Studentin & Content-Creatorin bei Hirsch auf Löwe
  4. Kellogg’s-Face auf Social Media

„Believe in yourself!“

Leonie, Creative Concept Manager
Leonie · Creative Concept Manager

Über Kopenhagen in den Sport

  1. Erste Praktika in den Medien, Events & Sport
  2. Werkstudentin bei HYROX
  3. Master in Kopenhagen & Marketing-Erfahrung
  4. Creative-Concepterin bei Hirsch auf Löwe
Bewerbungstipps

Was wir sehen wollen. Und was nicht.

Ehrlich und aus vielen Bewerbungen gelernt.

Das überzeugt uns

  1. Zeig, was du schon gemacht hastEin eigener Kanal, ein Vereinsprojekt oder eine Analyse sagen mehr als jede Note.
  2. Zeig, dass du uns kennstWelches unserer Projekte findest du spannend, und warum? Das lesen wir gerne.
  3. Erzähl eine GeschichteWir sind eine Storytelling-Agentur. Warum Sport, warum jetzt, warum wir?
  4. Sei du selbstWir wollen dich kennenlernen, nicht eine perfekte Bewerbung.

Das hilft dir nicht

  1. Copy-and-paste-AnschreibenWir merken, wenn ein Text an zwanzig Agenturen gleichzeitig ging.
  2. Nur „Ich liebe Sport“Das tun alle. Spannend wird es, wenn du zeigst, was du daraus machst.
  3. Lange LebensläufeEine Seite reicht. Lieber konkret als vollständig.
  4. Angst vor fehlender ErfahrungNiemand startet mit Erfahrung. Neugier und Eigeninitiative zählen mehr.
Lesen, hören, vernetzen

Bleib im Bild.

Wer im Sportbusiness mitreden will, sollte wissen, was gerade passiert. Hier schauen wir selbst regelmäßig rein.

Fachmedien

  • SPONSORsDas Fachmagazin fürs Sportbusiness, mit täglichen Branchen-News.
  • HORIZONT und W&VMarketing-Fachmedien mit regelmäßigen Sport-Themen.
  • OMRMarketing, Medien und Digitales, mit Podcast und Reports.

Events und Netzwerk

  • SPOBISDer große Treffpunkt der Sportbusiness-Branche in Deutschland.
  • LinkedInFolge den Menschen, die im Sport arbeiten, und kommentier mit eigener Meinung.
  • Hochschul- und VereinseventsOft der einfachste Weg, um ins Gespräch zu kommen.

Von uns

  • Sponsoring-RadarUnser wöchentlicher Newsletter mit neuen Deals, Aktivierungen und Jobs. Jetzt abonnieren →
  • Sportmonitor 25/26Wofür sich Sport-Deutschland wirklich interessiert. Zum Sportmonitor →
  • Sportsponsoring kompaktBedeutung, Vorteile und Beispiele, mit Zahlen aus aktuellen Studien. Zum Überblick →
Glossar

15 Begriffe, die du kennen solltest.

Rechtehalter
Club, Liga, Verband oder Veranstalter, dem die Vermarktungsrechte gehören.
Rechtepaket
Alle Leistungen, die ein Sponsor bekommt: zum Beispiel Trikot, Bande, Tickets und Nutzungsrechte.
Aktivierung
Alles, was eine Marke aus ihrem Sponsoring macht, damit Fans es erleben: Kampagnen, Aktionen, Content.
Exklusivität
Der Schutz davor, dass ein Wettbewerber aus derselben Branche ebenfalls Partner wird.
Hospitality
Logen, Business-Seats und Tickets für Kund*innen, Partner und Mitarbeitende.
Naming Right
Das Recht, einem Stadion, einer Halle oder einem Wettbewerb den eigenen Namen zu geben.
Inventar
Alle Flächen und Leistungen, die ein Rechtehalter verkaufen kann.
LED-Bande
Digitale Werbefläche am Spielfeldrand, meist in Minuten pro Spiel verkauft.
Ambush Marketing
Trittbrettfahren: Eine Marke nutzt ein Event, ohne offizieller Partner zu sein.
Fan Engagement
Wie stark Fans sich mit einem Club, einer Marke oder einem Inhalt beschäftigen.
Reichweite
Wie viele Menschen eine Botschaft sehen. Wichtig, aber nicht dasselbe wie Wirkung.
Mediawert
Was die Sichtbarkeit im Sponsoring gekostet hätte, wenn man sie als Werbung gekauft hätte.
Brand Fit
Wie gut eine Marke und ein Sport, ein Club oder ein Face zusammenpassen.
Face
Eine Person, die eine Marke nach außen vertritt, zum Beispiel Athlet*innen oder Creator.
Pitch
Die Präsentation, mit der eine Agentur oder ein Rechtehalter einen Auftrag gewinnen will.
FAQ

Was uns Einsteiger*innen oft fragen.

Brauche ich ein Studium?

Ein Studium hilft, ist aber nicht der einzige Weg. Viele im Sportbusiness kommen über Ausbildung, Quereinstieg oder eigene Projekte. Entscheidend ist, was du zeigen kannst.

Sportmanagement, BWL oder Kommunikation?

Alles kann funktionieren. Sportmanagement bringt Branchenwissen, BWL und Kommunikation bringen breites Handwerkszeug. Wichtiger als der Studiengang sind Praxiserfahrung und Neugier.

Erst Agentur oder erst Club?

In einer Agentur lernst du viele Kund*innen und Themen in kurzer Zeit kennen. Beim Club lernst du eine Organisation sehr tief kennen. Beides ist ein guter Start. Wichtig ist, dass du echte Aufgaben bekommst.

Muss ich selbst Sport treiben?

Nein. Du solltest Sport aber verstehen und dich für Fans interessieren. Die besten Ideen kommen oft von Menschen, die genau hinschauen, was andere bewegt.

Wie wichtig ist Netzwerk?

Sehr wichtig, aber es lässt sich aufbauen. Geh auf Events, schreib Menschen auf LinkedIn an und frag nach einem kurzen Gespräch. Die meisten helfen gerne.

Bietet ihr Praktika an?

Ja, ausschließlich Pflichtpraktika für Student*innen, vier bis sechs Monate in Vollzeit und vergütet. Alle Details stehen in unserer Stellenausschreibung.

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Einmal pro Woche schicken wir dir, was im Sportbusiness in Deutschland passiert: nicht nur im Fußball, sondern in den wichtigsten Sportarten.

  • Neue Sponsoring-Deals und wer dahintersteht
  • Aktivierungen von Brands im Sport, die wir spannend finden
  • Jobbörse: ausgewählte Jobs und Praktika im Sportbusiness
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Praktikum und Jobs

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